Heizkosten sparen, aber wie? - Teil 2 - persönliche Gewohnheiten

Nach der Heizsaison ist vor der Heizsaison

und eine gute Zeit, um persönliche Gewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen.
Mit der Nebenkostenabrechnung haben Sie erfahren, wie hoch Ihre Heizkosten waren. Waren sie Ihnen zu hoch? Welche Möglichkeiten sich durch die Änderung ihres persönlichen Verhaltens ergeben, erfahren Sie im zweiten Teil unses BLOGs zu diesem Thema:
Das ändern von Gewohnheiten ist u.U. schwierig, aber am kostengünstigsten!

Das Thema "Heizkosten" ist ein weites Feld. Wir unterteilen es in drei Kategorien:

- Heizanlage, (Teil 1)

- persönliche Gewohnheiten und (Teil 2)

- äußere Rahmenbedingungen. (Teil 3)

Jede Kategorie kann verändert werden und zur Optimierung der Energienutzung beitragen.

Im ersten Blog-Beitrag zum Theme Heizkosten haben wir uns mit den Bauteilen der Heizanlage beschäftigt:
- Wärmeerzeuger (Heizkessel)

- Wärmetransport (Heizungsrohre)

- Wärmebeförderung (Heizungspumpe)

- Wärmeabgabe (Heizkörper - jeglicher Art)

Jedes Bauteil bot einen Ansatzpunkt zur Optimierung.

Jetzt wollen wir unsere persönlichen Gewohnheiten analysieren.

Rolladen als Kälteschutz

Der Rollladen bietet viel Schutz!

Im Sommer wie auch im Winter bietet er Schutz für Wärme und Kälte! Er ist damit nicht nur Sichtschutz, oder Einbruchshemmer.

Unser Tipp: Schließen Sie die Rollläden bei Eintritt der Dunkelheit. Egal ob die Außenwand isoliert ist oder nicht, im Verhältnis zu ihrer Fläche geht die meiste Wärme über Fenster verlohren. Unterstützen Sie daher die Isolationswirkung ihrer Verglasung durch die Nutzung des Rollladens.

Heizkostenbremse Thermostat

Das Thermostat dient dazu, Ihnen die Arbeit der Heizungsregelung abzunehmen!

Durch die "richtige" Einstellung halten Sie die Kostenbremse in der Hand.

Kommt Ihnen dieses bekannt vor?
In einem Raum wird eine zu niedrige Temperatur empfunden - das Thermostat wird weit aufgedreht - bald wird eine zu hohe Temperatur empfunden - das Thermostat wird fast zugedreht und ggf.  noch ein Fenster gekippt, da die Luft zu trocken ist...

Eine solche -falsche- Bedienung kostet sehr viel Geld!
Gem. der Grafik ist der Skalierung auf dem Thermostat ein bestimmter Temperaturbereich zugeordnet. Der Temperaturbereich ist allerdings eine Zirka-Angabe, da die tatsächlich erreichte Raum-Temperatur von weiteren Rahmenbedingungen abhängt. Primärwärme strahlt der Heizkörper ab. Sekundärwärme strahlen die übrigen Oberflächen ab.

Unsere Tipps:

Überdenken Sie das Temperaturniveau. Im Internet finden sich folgende empfohlene Temperaturwerte zum Energiesparen: Schlafzimmer 17 Grad, Küche 19 Grad, Wohnzimmer und Kinderzimmer 21 Grad und für das Bad 24 Grad.

Ist das die Lösung? Berücksichtigt dies ihre Gewohnheiten? NEIN

Gegen eine durchgängige Raumtemperatur von ca. 17 Grad ist im Schlafzimmer nichts einzuwenden. Die Küche wird mit 19 Grad angegeben und dahinter wird ein aktives Verhalten der Nutzer vermutet. Für das Wohn- und Kinderzimmer wird mit 21 Grad ein passives Verhalten vermutet. Trifft dies zu? Über den gesamten Tag? Wenn Sie nicht gerade Fern sehen, oder es werden Hausaufgaben gemacht, reicht eine Temperatur von 19 Grad vollkommen aus. Schlafen will ein Kind sicherlich auch nicht bei 21 Grad. Für das Badezimmer gilt das gleich, die 24 Grad sollten nur herrschen, wenn sie wirklich duschen oder baden.

Halten Sie Türen geschlossen. Eine offer Küchen- / Wohnbereich ist modern und luxuriös. Leider gilt dies auch für die damit verbundenen Heizkosten. Halten Sie während der Heizperiode die Türen in der Wohnung möglichst geschlossen. Noch vor wenigen Jahrzehnten hielt man sich im Winter nur in einem geheizten Raum auf. Dieses entspicht nicht mehr unserem Lebensstandard, hat aber großes Einspar-Potenzial.

Anmerkung: Für die Absenkung der Temperatur in der Nacht und / oder bei Abwesenheit ist nicht das manuelle Thermostat zuständig, sondern die Steuerung des Wärmeerzeugers.

Elektronische Thermostate sind bei einer Heizungsanlage, die im Dauerbetrieb laufen muss, besser geeignet eine Nachtabsenkung zu gewährleisten. Sind sie Kälteempfindlich und ein Gewohnheitstier? Dann sind elektronische Thermostate ein deutlicher Gewinn für Komfort und Energiesparen.


Verhindern Sie das Auskühlen von Räumen. Die Erhaltung der Sekundärwärme trägt maßgeblich zum Wohlbefinden bei. Auch ausgekühlte Nebenräume haben einen negativen Einfluss darauf. Des Weiteren sind ausgekühlte Räume anfälliger für Schimmelbefall. Wir empfehlen als unteres Temperaturniveau 17 Grad für alle Raume über den gesamten Tag.

Erwärmen Sie nicht mit Volldampf. Die Stellung 5 auf dem Thermostat sollte nur kurzzeitig und im Badezimmer genutzt werden. Wollen Sie andere Räume schnell erwärmen reicht eine Einstellung knapp oberhalb der üblichen. Die Einsparung ist enorm.

Verringern Sie das Temperaturniveau. Mit jedem Grad weniger reduzieren Sie den Energieverbrauch um ca. 5%. In der Heizperiode dürfen auch in der Wohnung Pullover getragen werden.


"Richtiges" Lüften! Gibt es das überhaupt?

richtig Lüften

Es gibt Personen, die sich nur bei geöffneten Fenster in Räumen aufhalten können. Sie leiden unter Erstickungsängsten. Dies ist keineswegs lächerlich, sondern für den Betroffenen real und existensbedrohend. Diese isolierten Phobie ist eine Angststörung und zum Glück therapiefähig.

Da sich Gebäude und Wohnungen, aufgrund der zahlreichen Öffnungen wie Fenster und Türen, nicht hermetisch abdichten lassen, ist ein Ersticken aufgrund geschlossener Fenster äußerst unwarscheinlich.
Lüftungsmethode 1 der Grafik zeigt mit dem Spaltlüften die energetisch ungünstigste Form des Lüftens. Sie sollte in der Heizperiode unbedingt unterlassen werden.

Lüftungsmethode 2 ist als Stoßlüften für Räume mit besonderen Bedingungen gut geeignet. Beispielsweise im Bad, oder in der Küche, nach starker Dampf- und/oder Geruchsentwicklung. Während dieser Lüftungsmethode sollte das Thermostat auf * gestellt werden. Kalte Luft überstreicht für einen längeren Zeitraum die Oberflächen, ein erhöhter Energiebedarf zur Erwärmung des Raumes ist die Folge.

Unser Tipp: Lüftungsmethode 3 ist die energetisch sinnvollste Art des Lüftens. Beim Querlüften wird einmal kurz "Durchzug" gemacht! Die Luft ist ausgetauscht, die Sekundärstrahlung aller Oberflächen wird geschont. Zusätzlich läßt sich frische Luft leichter erwärmen.

Wirkung: Einsparpotenzial: Je nach bisheriger Methode / Kosten der Umsetzung: Keine
Anmerkung: Mit einem Klick auf die Grafik erfahren Sie vom Sachverständigen mehr über die Lüftungsmethoden und deren Einfluss auf Schimmelbildung.

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Aktualisiert am 11. Januar 2017

 

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